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"Basie"

Mit WordPress 3.7 wird vieles einfacher

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Das besonders für Blogs populäre Open-Source-CMS "WordPress" liegt seit Ende vergangener Woche in der neuen Version 3.7 vor.

WordPress 3.7 ist wie gewohnt nach einem berühmten Jazzer benannt (dieses Mal Count Basie) und erscheint als erstes Release in einem neuen, deutlich beschleunigten Plugin-First-Entwicklungszyklus - mehr dazu finden Interessierte im make/core-Entwickler-Blog. Version 3.6 gab es im August, die 3.8 ist bereits für Dezember terminiert.

Für Blogger, die WordPress selbst hosten, bedeutet der neue Release Cycle aber nicht mehr Stress, sondern weniger. Wartungs- und Sicherheits-Releases kann WordPress nämlich künftig automatisch und im Hintergrund herunterladen (bei den allermeisten Hostern jedenfalls). Dazu haben die Entwickler unter der Haube etliches verbessert und gehärtet.

Weitere Neuerungen sind ein verbessertes Passwort-Meter, das nun stärkere Passwörter zur Absicherung der WordPress-Installation vorschlägt, sowie erweiterte Unterstützung für lokalisierte Versionen, deren Sprachdateien WordPress künftig automatisch installieren und auf dem neuesten Stand halten kann. Unter der Haube hat sich außerdem für Entwickler einiges getan; die vollständigen Änderungen finden sich wie üblich im WordPress-Codex.