Mit wenigen Mausklicks zur DVD-Kopie

Jürgen Hill ist Teamleiter Technologie. Thematisch ist der studierte Diplom-Journalist und Informatiker im Bereich Communications mit all seinen Facetten zuhause. 
Nach der Musikbranche befürchtet nun auch die Filmindustrie Milliardenverluste. Statt zur sündteuren Orginal-DVD greifen die User nämlich lieber zu der in "Nachbarschaftshilfe" erstellten digitalen CD-Kopie.

Bislang fühlte sich die Filmindustrie relativ sicher: Recorder zum Erstellen einer Eins-zu-eins Kopie von einer Film-DVD waren beziehungsweise sind teuer, und eine Kopie auf die günstigeren CD-ROMs erforderte viel Spezialwissen. Deshalb frönte nur eine relativ kleine Schar von Freaks in Sachen Film-DVD dem Volkssport Brennen.

Doch mittlerweile zittern auch die mächtigen Bosse der Filmstudios und rechnen alleine 2002 mit Einahmeverlusten in Höhe von drei bis vier Milliarden Euro.

Die aktuellen DVD-Copy-Programme lassen Hollywood erzittern.
Die aktuellen DVD-Copy-Programme lassen Hollywood erzittern.

In Angst und Schrecken versetzen die Filmmagnate nicht nur die Tauschbörsen im Internet, sondern auch die aktuelle Kopiersoftware. Ohne großes Know-how erlaubt sie eine digitale Kopie auf die billigen CD-ROMs.

Trend zu All-in-One-Lösungen

Vorbei sind die Zeiten, in denen der Filmkopierer Tools wie "Smartripper" zum Transport der DVD-Filmdaten auf die Festplatte benötigte, sich unterschiedlichste De- und Encoder manuell im Internet zusammen suchen musste, ein separates Kompressionsprogramm brauchte und sich zudem mit Bitraten-Kalkulatoren herumärgerte, um den Platzbedarf der Kopie zu ermitteln.

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