Mit Switching die WLAN-Kosten senken

01.07.2004
Von Martin Palzer
Drahtlose Netze etablieren sich in den Unternehmen. Doch die erste Generation der Funknetze stößt in in vielen Fällen bereits an ihre Grenzen. Der Grund hierfür liegt in steigenden Nutzerzahlen, zunehmender Bandbrei-tenauslastung und zusätzlichen Anwendungs-bereichen wie Internet, Mobile Data Capture oder VoIP-Telefonie. Faktoren, die zu neuen Anforderungen führen und den administrativen Aufwand erheblich erhöhen.

Sollen Wireless LANs die gestiegenen Anforderungen an ein modernes Netz meistern, muss meist eine Migration auf leistungsfähigere Systeme erfolgen. In einer klassischen Access-Point-Architektur bedeutet dies den Austausch der vorhandenen Hardware und damit größere Investitionen. Doch selbst neuere WLAN-Systeme stellen die geforderte Leistungsfähigkeit nur bedingt zur Verfügung.

Ihre 50 Access Point administriert die Unversität Potsdam effizient per WLAN-Switching.

Eine Alternative bietet sich für IT-Manager in der Wahl eines anderen Netzaufbaues. Switch-gestützte Wireless LANs reduzieren die Betriebskosten für ein unternehmensweites Funknetz deutlich. Zudem vereinfachen sie die Administration und erhöhen die Sicherheit, und dies billiger als bei den traditionellen Ansätzen. Ein Switch mit Access Ports

Herkömmliche Access Points besitzen jeweils eigene Prozessoren, eigene Software und eigene IP-Adressen. Und jeder Access Point muss einzeln administriert werden. Eine Aufgabe, die sehr zeitaufwändig und teuer ist. Im Gegensatz dazu werden diese Funktionen beim Wireless-LAN-Switching von einem zentralen Switch übernommen.

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