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Mit Partnern macht RIM den Unternehmen seine Blackberrys schmackhaft

24.06.2004

Rund 200.000 neue Nutzer allein im vergangenen Quartal meldet Research in Motion Ltd. (RIM) für seine "Blackberry" genannten Wireless-E-Mail-Devices. Um die Geräte auch für Geschäftskunden attraktiv zu machen, betreibt der Anbieter eine Politik der Partnerschaften mit etablierten Kommunikationsspezialisten.

Wie RIM am gestrigen Mittwoch ankündigte, wird der "Blackberry Enterprise Server 4.0" die Collaboration-Software "Groupwise 6.5" von Novell unterstützen. Eine mit dem Netzsoftware-Anbieter geschlossene Partnerschaft zielt darauf, den Anwendern der Groupware einen zentralen Rollout auf die Blackberry-Handhelds zu ermöglichen; die Novell-Klientel repräsentiert laut RIM zwölf Prozent des weltweiten Markts für E-Mail-Systeme. Anwender von "Microsoft Exchange" und "Lotus Domino" haben diese Möglichkeit bereits.

Darüber hinaus hat RIM die bestehende Vertriebspartnerschaft mit Vodafone ausgebaut. Neben Vodafone Ireland kooperiert das in Waterloo, Ontario, angesiedelte Unternehmen nun auch mit Vodafone New Zealand. Der "down under" beheimatete Telekommunikations-Dienstleister will seinen Unternehmenskunden ab Mitte nächsten Monats die Handheld-Geräte des Typs "Blackberry 7230" anbieten. Später im Jahr soll der "Blackberry Web Client" hinzukommen, der ein Internet-basierendes E-Mail-Interface für den Zugriff auf Unternehmens- wie auf persönliches Mailaccounts zur Verfügung stellt. (qua)