IBM Counter Fraud Management

Mit IBM Cyber-Betrug bekämpfen

09.04.2014
Mit dem Software-Stack "IBM Counter Fraud Management" will Big Blue der wachsenden Zahl von Cyber-Kriminellen auf die Pelle rücken.

Hinter dem Angebot, das sich unter anderem an Banken und Versicherungen, medizinische Einrichtungen und Behörden richtet, steckt im Wesentlichen Big-Data-Analytics- und Datenvisualisierungstechnik. Mit ihr soll es gelingen, interne und externe Datenquellen auf Auffälligkeiten zu überprüfen.

Intelligente Algorithmen sollen helfen, auch in scheinbar nicht zusammenhängenden Fällen Muster zu erkennen, um Betrugsfälle aufzudecken. Die Systeme sind laut IBM lernfähig, können also anhand bereits verübter Betrugsfälle ähnliche Vorgänge aufspüren.


Experten beurteilen die Ankündigung als strategisch wichtigen Vorstoß der IBM in den Wachstumsmarkt für IT-Sicherheit und Betrugsprävention. Das Unternehmen soll für diese Aufgabe nicht nur die geeigneten Technologien, sondern auch die Experten aus der Software Group, dem Bereich Global Services und den verschiedenen Forschungsbereichen zusammengezogen haben.

IBM will mit Lösungen zur Bekämpfung von Cyber-Betrug groß ins Geschäft kommen.
IBM will mit Lösungen zur Bekämpfung von Cyber-Betrug groß ins Geschäft kommen.
Foto: Thomas Cloer

Wie Brancheninsider Timothy Prickett Morgan auf itjungle.com schreibt, basiert der Software-Stack auf zugekaufter Analysesoftware von Cognos, i2 und SPSS, außerdem auf der Sicherheitssoftware der ebenfalls erworbenen Anbieter Q1 Labs und Trusteer sowie dem Cyber-Sicherheits-Service
X-Force. IBM hat bereits Hunderte von Kunden dabei unterstützt, Systeme zur Betrugserkennung einzurichten. Jetzt sollen aus den entsprechenden Lösungen Produkte gemacht werden, die wahlweise auch als Service aus der SoftLayer-Cloud zu beziehen sind. Lösungen für die Betrugserkennung gibt es bereits im medizinischen und behördlichen Umfeld sowie für Versicherungen.