Jeder zweite Betrieb kapituliert vor Datenflut
Mit Big Data überfordert

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Europa ertrinkt in der Datenflut. Doch vor allem mittelständische Unternehmen fehlt das Know-how, aus den Daten Nutzen zu ziehen. Das ergab eine europaweit durchgeführte Studie des Informationsmanagement-Dienstleisters Iron Mountain. Von den befragten deutschen Managern, die der Meinung sind, von den immer größeren Datenmengen profitieren zu können, weiß die Hälfte (52,38 Prozent) nicht, wie sie dieses Ziel erreichen soll.
Etwa jedes sechste deutsche Unternehmen (17,25 Prozent) will Big Data überhaupt nicht für sich nutzen, europaweit sind es sogar 21 Prozent. Oft liegt auch hier der Grund im Nichtwissen, wie die Daten zu verwerten sind. 7 Prozent der Befragten gaben sogar an, ihre Führungskräfte sähen in Big Data kein wichtiges Thema.
Die gute Nachricht ist: "Die meisten Befragten sehen in Big Data großes Potential und erkennen, dass ihre Unternehmen von den großen Datenmengen profitieren können. Viele scheitern jedoch gleich zu Beginn: Sie wissen nicht, womit sie anfangen sollen, um die immer größere Menge und Umlaufgeschwindigkeit der Daten in den Griff zu bekommen - und ihren tatsächlichen Wert einschätzen zu können."
Betroffenen rät die Studie: Unternehmen benötigen eine strukturierte Herangehensweise, um die Datenflut unter Kontrolle zu bekommen. Obwohl dies eine neue Herausforderung ist, die in ihrer Entwicklung noch nicht am Ende angelangt ist, gelten auch hier die klassischen Prinzipien des Informationsmanagements: Klar definierte Unternehmensziele sollten die Grundlage einer Strategie bilden, wobei Segmentierung und Priorisierung der Daten das Unterfangen deutlich leichter machen. Um Unternehmen dabei zu unterstützen, mit großen Datenmengen zurechtzukommen, wurde ein 12-Punkte-Plan veröffentlicht.
