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Studie von Hays und PAC

Mit Agilen Methoden den Digitalen Wandel vorantreiben

05.10.2015
Nach den Ergebnissen einer Studie der Marktforscher von PAC und dem Recruiting-Spezialisten Hays nutzen bereits 40 Prozent Agile Methoden bei der Durchführung von Projekten. Die Studie untersucht den Einfluss des Digitalen Wandels auf die Projektorganisation.

Bei der Umsetzung der digitalen Transformation werden Unternehmen vor allem durch das Silo- und Konkurrenzdenken der einzelnen Fachbereiche (72 Prozent) blockiert, was vernetztes Handeln verhindert. Zudem beansprucht das Tagesgeschäft zu viel Zeit (65 Prozent). Auch die geringe Akzeptanz der Änderungsmaßnahmen bei den Mitarbeitern (55 Prozent) steht der Transformation im Weg.

Foto: PAC

Im Zuge des hohen Tempos der Märkte verbringen Mitarbeiter immer mehr Arbeitszeit in Projekten - im Schnitt schon 35 Prozent. Dieser Anteil ist in den letzten Jahren um über 60 Prozent angestiegen. Die Gründe, die Unternehmen für diesen Anstieg nennen, verweisen meist direkt oder indirekt auf den digitalen Wandel: So steigt in nahezu allen Fachbereichen der Anteil IT-gestützter Prozesse, Produkte und Dienstleistungen. Die Automatisierung von herkömmlichen Aufgaben, die in vielen Bereichen vorangetrieben wird, erhöht den Aufwand für die Umsetzung von Entwicklungsprojekten und verringert Routinetätigkeiten. In der Konsequenz steigt damit der Anteil der Projektarbeit.

Dennoch scheitert fast jedes sechste Projekt. Dafür gibt es drei wichtige Gründe: Die Projektplanung war nicht realistisch (72 Prozent), wichtige Entscheidungen wurden nicht getroffen (67 Prozente) oder es mangelte an Kooperation zwischen den beteiligten Fachbereichen (64 Prozent). Vor diesem Hintergrund gewinnen agile Projektorganisation an Bedeutung. Methoden wie SCRUM oder Design Thinking wurden ursprünglich entwickelt, um möglichst schnell Innovationen auf den Markt zu bringen. Sie setzen - anders als das klassische Wasserfallmodell - auf häufige Iterationen und einen intensiven Austausch sowie (räumliche) Nähe zwischen den Beteiligten.

Die Ergebnisse der Hays-Studie zeigen, dass mehr als 40 Prozent der Fachbereiche bereits Erfahrungen mit Agilen Methoden gesammelt haben und rund 90 Prozent der Befragten mit Umsetzungserfahrung sie positiv beurteilen. Dabei geht es beim Einsatz Agiler Methoden nicht mehr nur um die Beschleunigung des Projektverlaufs, sondern auch darum, die richtigen Entscheidungen zu treffen und alle Beteiligten besser einzubinden.

Als wichtigste Vorteile der agilen Projektorganisation nennen die Befragten "richtige Prioritäten und bessere Entscheidungen" (72 Prozent), die "bessere Einbindung aller Beteiligten" (62 Prozent) sowie die "bessere Abbildung der Kundenbedürfnisse" (59 Prozent). "Agile Methoden bieten nicht nur mehr Geschwindigkeit, sondern eine spürbare Unterstützung im Projektmanagement" resümieren die Studienautoren.