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MIS schreibt schwarze Zahlen

11.11.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der MIS AG ist im dritten Quartal die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen: Vor Steuern und Zinsen (EBIT) schrieb der Darmstädter Business-Intelligence-Spezialist ein Plus von 520.000 Euro nach einem Minus von 770.000 Euro im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn belief sich auf 580.000 Euro, verglichen mit einem Defizit von 920.000 Euro im Vergleichsquartal 2001. Im zweiten Quartal 2002 hatte MIS noch einen Verlust von 3,33 Millionen Euro ausgewiesen.

Als Grund für das gute Abschneiden nannten die Darmstädter die deutlich reduzierten Fixkosten. Zwar brach der Umsatz mit 12,1 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 19 Prozent ein. Die Einnahmen lagen dabei aber neun beziehungsweise 13 Prozent über den Erlösen in den vorangegangenen zwei Quartalen.

Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2002 ergibt sich somit ein Umsatz von 34,5 Millionen Euro nach 47,5 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Der EBIT-Verlust sank von 11,9 Millionen auf 6,5 Millionen Euro, das Nettodefizit schrumpfte um neun Millionen auf 6,3 Millionen Euro. Wegen der anhaltend trüben Geschäftsaussichten rechnet der MIS-Vorstand für das laufende vierte Quartal mit einem Umsatz und einem Ergebnis auf dem Niveau des dritten Quartals. (mb)