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MIS AG: Systems Union Group plant Squeeze-out der Minderheitsaktionäre

14.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die britische Systems Union Group will die verbleibenden Minderheitsaktionäre der MIS AG über eine Barabfindung (Squeeze-out) aus dem Unternehmen drängen. Wie der Darmstädter Business-Intelligence-Spezialist bekannt gab, fordert das achtgrößte britische Softwarehaus die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung der MIS-Aktionäre, auf der die Übertragung der Aktien beschlossen werden soll. Gegenwärtig hält die Systems Union Group rund 95,27 Prozent der Anteile, für den Kauf der restlichen Aktien haben die Briten eine Barabfindung in Höhe von 10,11 Euro je Titel festgelegt. Laut Mitteilung basiert der Betrag auf dem von der Düsseldorfer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein GmbH ermittelten Unternehmenswert der MIS AG. Die Angemessenheit dieser Barabfindung wurde von PricewaterhouseCoopers als gerichtlich bestellter sachverständiger Prüfer geprüft und bestätigt. (mb)