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MIS AG kann Nettoverlust deutlich senken

01.03.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Darmstädter MIS AG konnte ihre Ergebnisse im Geschäftsjahr 2003 deutlich verbessern. Zwar lag der Umsatz mit 47,9 Millionen Euro auf Vorjahresniveau; geringere Betriebskosten ermöglichten aber einen Gewinn von 1,65 Millionen Euro vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita). 2002 hatte der Business-Intelligence-Spezialist einen Ebita-Verlust von 3,73 Millionen Euro verbucht.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank um rund vier Millionen auf minus 1,55 Millionen Euro. Damit verfehlte MIS die eigenen Vorgaben. Grund waren eine Reihe von Wertberichtigungen, nachdem das Unternehmen gegen Jahresende von dem britischen Softwarehaus Systems Union Group übernommen wurde (Computerwoche.de berichtete). Den Nettoverlust senkten die Darmstädter um knapp zehn Millionen auf 1,94 Millionen Euro oder 57 Cent pro Aktie.

Im laufenden Jahr rechnet das MIS-Management in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht mit einer nachhaltigen Nachfrageverbesserung. Im internationalen Geschäft will das Unternehmen jedoch wachsen. (mb)