Web

 

Minifestplatten-Hersteller Cornice sichert sich 51 Millionen Risikokapital

05.02.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das US-Startup Cornice hat in der zweiten Finanzierungsrunde weitere 51 Millionen Dollar Venture-Capital erhalten. Zusammen mit dem Anfangs-Investment im August 2002 konnte sich das Unternehmen aus Longmont, Colorado, damit insgesamt 81 Millionen Dollar Risikokapital sichern.

Die Company wurde im August 2000 von Kevin Magenis, früherer Vice President Engineering bei Maxtor, sowie Curt Bruner, ehemals Chief Electronics Architect bei Quantum und Intersect, gegründet. Wenig überraschend hat sich auch Cornice das Thema Festplatten auf die Fahnen geschrieben. Mit einer rotierenden Scheibe und einem Lesekopf enden aber bereits die Gemeinsamkeiten von Cornices "Storage Element" mit herkömmlichen PC-Harddisks. Primär als günstige Speicheralternative für Digitalkameras, MP3-Player oder andere Unterhaltungselektronikgeräte gedacht, verzichtet die Minifestplatte auf übliche Features, wie einem eigenen Zwischenspeicher und sogar ein eigenes Gehäuse.

Sein erstes Produkt hat Cornice Mitte vergangenen Jahres auf den Markt gebracht: Die Festplatte erlaubt es, bei einem Durchmesser von rund 2,5 Zentimetern 1,5 Gigabyte Daten zu speichern und wird bereits bei einer Reihe von Produkten eingesetzt. Dazu zählen etwa MP3-Playern von Rio, iRiver und Thompson sowie ein USB-Speicher-Stick von Digitalway. Erst vor kurzem stellte Cornice eine Version der Minifestplatte mit zwei Gigabyte Speicherkapazität vor. (mb)