IBM öffnet Schatulle

Milliarden für Aktienrückkauf und Dividende

24.04.2012
Der US-Technologiekonzern IBM beschenkt seine Aktionäre.
IBM-Chefin Virginia "Ginni" Rometty
IBM-Chefin Virginia "Ginni" Rometty
Foto: IBM

Zum einem stockt das Unternehmen die Quartalsdividende um 13 Prozent auf 85 Cent pro Aktie auf (umgerechnet 65 Euro-Cent). Das sei das 17. Jahr in Folge, dass IBM seine Ausschüttung anhebe, erklärte der Konzern am Dienstag. Zum anderen kauft IBM für weitere 7 Milliarden Dollar eigene Aktien zurück - das treibt gewöhnlich den Kurs. Die Summe fließt zusätzlich zu den 5,7 Milliarden Dollar, die noch aus einem alten Aktienrückkauf übrig sind.

IBM kann eine Erfolgsgeschichte vorweisen. Der früher für seine PCs berühmte Hersteller hat sich zu einem IT-Dienstleister gewandelt und macht heute das meiste Geld mit Software, Services und Beratung. Allein im ersten Quartal blieb ein Gewinn von unterm Strich rund 3,1 Milliarden Dollar hängen. "Seit dem Jahr 2000 haben wir mehr als 137 Milliarden Dollar in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an unsere Anteilseigner ausgeschüttet", erklärte die neue Konzernchefin Ginni Rometty. Die Aktie stieg um ein Prozent. (dpa/tc)