Rechenzentren

Migration in die Private-Cloud beflügelt den Markt

05.01.2012
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Anzeige  Weltweit investieren Unternehmen verstärkt in die Infrastruktur von Rechenzentren. Vor allem Virtualisierungen treiben das Marktsegment an. Für Anbieter geht in diesem Bereich indes ohne einen gut aufgestellten Vertrieb gar nichts, wie eine aktuelle Canalys-Analyse zeigt.
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Der weltweite Markt für die Infrastruktur von Rechenzentren konnte im dritten gegenüber dem zweiten Quartal 2011 um 2,7 Prozent zulegen. Damit stieg das Volumen des Marktsegments auf 20,1 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt der britische Marktforscher Canalys in einem aktuellen Analysepapier. Treiber für diese Entwicklung war danach eine Welle der Virtualisierungen und Konsolidierungen in den Rechenzentren im Zuge der Migration in die Private-Cloud. Aber auch die Erneuerung von Rechenzentren sowie Optimierungsprojekte konnten den Trend festigen.

Knapp 30 Prozent mehr Ausgaben für Servervirtualisierungen

Der größte Anteil der Umsätze entfiel im vorletzten Quartal 2011 laut Canalys mit 39 Prozent auf Standardserver, gefolgt von Speichermedien mit einem Anteil von 25 Prozent und Ethernet Netzwerken mit 21 Prozent. Obwohl Blade-Server zunehmend Absatz fanden, war das Wachstum von Server-Verkäufen insgesamt gegenüber den Frühjahrsmonaten leicht rückläufig. Über das ganze Jahr betrachtet legten die Umsätze bei den Standardservern somit um 9 Prozent zu, das größte Wachstum geht jedoch auf das Konto von Servervirtualisierungen, die eine Steigerung von knapp 30 Prozent verbuchen konnten.

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