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Microstrategy übertrifft Analystenprognosen

01.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dank stabiler Umsätze aus dem Softwarelizenzverkauf und erfolgreicher Kostenreduzierung ist es dem Business-Intelligence-Spezialisten Microstrategy gelungen, die Verluste im zweiten Quartal niedriger als erwartet zu halten. Der Nettoverlust beläuft sich auf 5,6 Millionen Dollar oder sieben Cent pro Aktie, im Vergleichszeitraum des Vorjahres verbuchte das Unternehmen noch ein Minus von 71,8 Millionen Dollar oder 90 Cent je Anteilsschein. Abzüglich Restrukturierungskosten, Sonderaufwendungen sowie Abschreibungen und anderen Posten erwirtschaftete der Data-Mining-Experte einen Verlust von 9,8 Millionen Dollar oder zwölf Cent pro Aktie, verglichen mit Minus von 43,1 Millionen Dollar oder 54 Cent je Anteilschein vor einem Jahr. Analysten hatten ein Defizit von 16 Cent je Anteilsschein erwartet.

Der Umsatz sank gegenüber dem zweiten Quartal 2000 um 2,2 Prozent von 50,3 Millionen Dollar auf 49,3 Millionen Dollar. Dabei steuerten die Einnahmen aus dem Lizenzverkauf 21,2 Millionen Dollar bei, die restlichen 28 Millionen Dollar Umsatz stammen aus dem Bereich Support und Dienstleistungen.

Für das laufende Quartal rechnet Microstrategy mit Gesamteinnahmen zwischen 44 und 49 Millionen Dollar sowie mit einem Verlust abzüglich Belastungen in Höhe von sechs bis zehn Millionen Dollar oder sieben bis zwölf Cent je Aktie.