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Microsoft zeigt HPC-Windows

09.11.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Microsoft hat auf der Fachmesse SC2004 in Pittsburgh eine kommende Version seines Server-Windows vorgeführt, mit der Firmen und Organisationen Supercomputer aus PC-(Server-)Clustern bauen können sollen. Das Kind hat inzwischen auch einen neuen Namen: "Windows Server 2003 Compute Cluster Edition" soll es heißen - bislang hatte der Softwarekonzern es als Windows Server HPC Edition (High-Performance Computing) bezeichnet.

Was die Software einmal kosten soll und wie das Packaging ausfällt, hat Microsoft zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entschieden. Das neue Betriebssystem basiert jedenfalls auf Windows Server 2003, enthält aber zusätzlich Komponenten für Job-Scheduling und Cluster-Verwaltung sowie Unterstützung für verschiedene Clustering- und Netzstandards. Erscheinen soll es dem Vernehmen nach im zweiten Halbjahr 2005. Ausgewählte Partner sollen aber bereits im kommenden Monat ein erstes Software Development Kit (SDK) erhalten, damit die Anwendungsentwicklung für das neue Cluster-Windows beginnen kann. (tc)