Intune "Wave D", System Center 2012 SP1

Microsoft verwaltet jetzt auch iOS und Android

Thomas Cloer
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Microsoft hat neue Versionen seiner Management-Werkzeuge vorgestellt, die jetzt neben dem hauseigenen 8er-Lineup auch mobile Endgeräte mit iOS und Android verwalten können.
Für System Center 2012 gibt es nun das erste Service Pack (SP1).
Für System Center 2012 gibt es nun das erste Service Pack (SP1).
Foto: Microsoft

Dazu gibt es aus Redmond zwei Angebote - zum einen den Management-Service "Windows Intune" in der Cloud, zum anderen die Systems-Management-Suite "System Center 2012". Microsoft positioniert beide als Teil seines "Cloud OS", das sich in der Server and Tools Division (Windows Azure, Windows Server, System Center, SQL Server, Visual Studio) zunehmend als Dachmarke etabliert.

Die vierte Intune-Version ("Wave D") hatte Microsoft heimlich, still und leise bereits im Dezember 2012 herausgebracht. Sie stand seither allerdings nur Neukunden zur Verfügung, um damit Geräte mit Windows 8, Windows 8 RT sowie Windows Phone 8 zu verwalten. Bestandskunden können das neue Intune-Release, das wie schon zuvor auf der Azure-Public-Cloud gehostet wird, ab Februar nutzen.

Endgeräte mit iOS und Android konnte Intune bereits mit Version 3 einbinden. Die neue Version ist aber (abgesehen von Android) weniger abhängig vom hauseigenen Protokoll Exchange ActiveSync. Intune gibt in zwei Preisvarianten - ohne Software Assurance und MDOP (Microsoft Desktop Optimization Pack) für sechs Dollar pro Nutzer und Monat sowie für elf Dollar mit.

Für System Center 2012 gibt es nun das erste Service Pack (SP1), mit dem neben Windows 8 auch Windows Server 2012 und SQL Server 2012 unterstützt werden. Für das Mobile Device Management (MDM) ist die Komponente Configuration Manager SP1 zuständig.

Mit beiden neuen Management-Produkten lassen sich auch Firmen-Applikationen auf Geräten mit Windows 8 und Windows 8 RT ausrollen. Intune enthält dazu eine Portal-App, die im Windows Store erhältlich ist. Unternehmen können dieses Portal mit Apps befüllen, die ihre Nutzer installieren sollen. Admins können überdies ein optionales Intune-Add-On für den Configuration Manager verwenden, um die Portal-App intern zu verteilen.

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