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Microsoft und Nvidia beenden Disput über Xbox-Chippreise

07.02.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Microsoft und Nvidia haben nach eigenen Angaben ihre Streitigkeiten über die Preise für Xbox-Chips beigelegt. Wie der kalifornische Grafikchiphersteller bekannt gab, hätten sich die beiden Firmen auf eine angemessene Bepreisung geeinigt und darüber hinaus vereinbart, bei der künftigen Kostenreduzierung für die Spielekonsole zusammenzuarbeiten. Details dazu will Nvidia in einer Woche bekannt geben.

Die Gates-Company hatte den Chiphersteller im April vergangenen Jahres dazu gedrängt, wegen der unerwartet schwachen Nachfrage nach der Xbox die vertraglich vereinbarten Lieferumfänge und Preise zu senken. Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang versuchte damals, die Auseinandersetzung herunter zu spielen. Trotzdem stellte das Unternehmen 13 Millionen Dollar für Forderungsausfälle zurück (Computerwoche online berichtete). (mb)