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Microsoft und Bristol begraben das Kriegsbeil

21.02.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Microsoft hat seinen Rechtsstreit mit dem Entwicklungsspezialisten Bristol Technologies außergerichtlich beigelegt. Über die Details wurde Stillschweigen vereinbart. Bristol hatte Microsoft 1998 vor den Kadi gezerrt. Die Company sah sich von wichtigen Produktdetails (Teilen des NT-Quellcodes) abgeschnitten, die dringend zur Weiterentwicklung ihres strategischen Produkts "Wind/U" benötigt wurden. In dem mehrjährigen, nun beendeten Verfahren hatten bisher beide Seiten in Teilen Recht bekommen. Bristol-Chef Keith Blackwell äußerte sich "sehr zufrieden mit dem Ausgang des Verfahrens", so dass seine Firma eine größere Summe erhalten haben dürfte.