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Microsoft und Autodesk schließen Patentabkommen

16.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der CAD-Spezialist Autodesk und Microsoft haben ein Abkommen vereinbart, wonach sich die beiden Partner einen Zugriff auf Patente in Form von Lizenzen einräumen. Betroffen sind Technikentwicklungen aus den Bereichen Daten-Management, Collaboration, Digital-Rights- und Projekt-Management sowie Location-based-Services. Finanzielle Details des Vertrags wurden nicht veröffentlicht.

Während dies für Autodesk die erste größere Patentallianz mit einem anderen Softwareanbieter ist, verfolgt Microsoft diese Strategie schon seit einiger Zeit in größerem Rahmen. Vergleichbare Deals wurden beispielsweise mit Cisco, SAP und Siemens geschlossen und sollen die Position der Redmonder insbesondere gegenüber dem Linux-Lager stärken. 30 solcher Verträge sind für die kommenden fünf Jahre geplant, derzeit sei man mit zwölf Firmen in konkreten Verhandlungen, erklärt David Kaefer, der bei Microsoft für die Lizenzierung von Urheberrechten zuständige Manager. Sein Unternehmen habe im vergangenen Jahr rund 1,4 Milliarden Dollar in derartige Patentzugriffe investiert. Ein Teil dieses Geldes komme über die Lizenzierung hauseigener Techniken wieder herein. (ue)