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Microsoft sucht Kontakt zu brasilianischer Regierung

19.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Angesichts der wachsenden Bedeutung durch Open-Source-Software verstärkt Microsoft seine Lobbying-Arbeit. Auf dem Weltwirtschaftsgipfel, der vom 26. bis 30. Januar im schweizerischen Davos stattfindet, bemüht sich der Konzern um ein Gespräch zwischen Chairman Bill Gates und dem brasilianischen Regierungschef Luiz Inacio Lula da Silva. Das bestätigte ein brasilianischer Regierungsbeamter. Ob es zu dem Gespräch kommt, ist offen.

Aus Kostengründen hatte sich Brasilien bereits im Jahr 2003 für den Einsatz von Linux und anderer Open-Source-Software in der öffentlichen Verwaltung und in Staatsunternehmen ausgesprochen. Gegenwärtig unterstützt die Regierung auch den Verkauf von Linux-basierenden PCs an Privatanwender mit Fördermitteln. (wh)