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Microsoft stellt weniger Mitarbeiter ein

27.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Gegen die derzeitige IT-Konjunkturflaute ist auch Microsoft nicht ganz immun: Der US-Softwareriese wird im laufenden Geschäftsjahr nur etwa 4000 neue Mitarbeiter einstellen. Das sind 50 Prozent weniger als noch im vergangenen Jahr. Das teilte President Rick Belluzzo am gestrigen Donnerstag bei einer Konferenz mit Finanzanalysten in der Microsoft-Zentrale in Redmond mit. Allerdings werde man auf der anderen Seite das Forschungs- und Entwicklungsbudget im laufenden Fiskaljahr von 4,4 auf 5,3 Milliarden Dollar aufstocken. Die Mittel sollen vor allem dem Windows-Betriebssystem, der Office-Suite, E-Business-Software für Firmen sowie Consumer-Produkten wie der Videospielkonsole "Xbox" zugute kommen.

Im laufenden Geschäftsjahr, das im vergangenen Monat begann, will Microsoft mehr Umsatz im Servicebereich sowie mit E-Business-Software erwirtschaften. Die Geschäfte, die nicht mehr in Microsofts Strategie passen, sollen abgestoßen werden. Der erste Schritt ist laut Belluzzo der Verkauf des Reiseportals Expedia gewesen. Weitere Details wollte der President nicht nennen.

Bill Gates, Chairman und Chief Software Architect, bekräftigte in seiner Rede, dass die ".Net"-Entwicklung nach Plan verlaufe. Ziel der Initiative ist es, mit Hilfe diverser Microsoft-Sofware Web-Services für PCs und Handheld-Geräte wie PDAs und Handys zur Verfügung zu stellen.

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