Data Warehousing

Microsoft SQL Server Fast Track verfügbar

Sascha Alexander ist Manager Marketing & Kommunikation bei der QUNIS GmbH, Neubeuern, die auf Beratung und Projekte in der Business Intelligence, Big Data und Advanced Analytics spezialisiert ist. Zuvor war der Autor als Director Communications bei den Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BARC und PAC tätig. Als ehemaliger Redakteur der COMPUTERWOCHE sowie Gründer und Chefredakteur des Portals und Magazins für Finanzvorstände CFOWORLD verbindet ihn zudem eine lange gemeinsame Zeit mit IDG.
Seine Themenschwerpunkte sind: Business Intelligence, Data Warehousing, Datenmanagement, Big Data, Advanced Analytics und BI Organisation.
Der Softwareriese stellt gemeinsam mit Bull, Dell and HP Referenzlösungen für kleinere Data-Warehouse-Systeme vor.

Hinter der Bezeichnung "SQL Server Fast Track Data Warehouse" verbirgt sich ein speziiell für dieses Einsatzgebiet vorkonfiguriertes und getestetes Angebot aus Datenbanksystem (SQL Server 2008) und Hardware. Es soll Unternehmen die benötigte Infrastruktur für den Aufbau und Betrieb von Data-Warehouse-Lösungen aus einer Hand bereitstellen und den Einführungs- und Wartungsaufwand im Vergleich zu individuell erstellten Lösungen reduzieren.

Solche aufeinander abgestimmten Angebote aus Hard- und Software (Datenbank, Speicher, System-Management) machen seit einiger Zeit als "Data-Warehouse-Appliances" von sich reden. Anbieter sind beispielsweise Teradata, Netezza, IBM, Greenplum oder Kalido (siehe auch den Beitrag wie Datenbanken zu Appliances heranwachsen).

Traditionelle Datenbankhersteller wie Oracle und Microsoft schienen zunächst nicht auf diesen Trend zu reagieren. Doch tatsächlich hatte Oracle bereits mit Hewlett-Packard an einem entsprechenden Angebot gearbeitet, das schließlich im September 2008 als "HP Oracle Database Machine" und "HP Oracle Exadata Storage Server" auf den Markt kam.