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Microsoft-Prozeß ist billig

07.10.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - 13,3 Millionen Dollar hat das amerikanische Verteidigungsministerium in den letzten zehn Jahren in den verschiedenen Verfahren gegen Microsoft ausgegeben. Dies gab die Behörde gestern bekannt. In der Summe sind die bisher aufgelaufenen Kosten von sieben Millionen Dollar für das derzeitige Kartellrechtsverfahren gegen den Softwaregiganten (CW Infonet berichtete) bereits enthalten. Experten bezeichneten die Höhe der Summe als winzig und verwiesen auf andere große Antitrust-Prozesse, die im Monat gut und gerne 750 000 Dollar kosten würden. Der Fall der beiden Büroausstatter Staples und Office Depot beispielsweise, die erfolglos ihre Fusion erwirken wollten, belief sich auf 20 Millionen Dollar in nur zehn Monaten. Das Verfahren gegen Microsoft wurde 1995 eingeleitet.