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Microsoft plant Pop-ups mit Sicherheit

29.04.2004

Auf der Fachmesse Infosecurity in London hat Microsoft angekündigt, kommende Versionen von Windows und Office würden mehr Sicherheitshinweise für Nutzer bieten. Geplant sind nach Angaben von Jonathan Perera, Senior Director der Sparte Security Business Technology, Pop-up-Fenster mit Warnhinweisen, wenn ein Anwender eine "unsichere Aktion" wie etwa das Öffnen eine ausführbaren Dateianhangs startet. Perera versprach in diesem Zusammenhang, die Warnhinweise würden möglichst unnervig daherkommen, um größere Akzeptanz als beispielsweise der ungeliebte Hilfeassistent "Karl Klammer" aus dem Office-Paket zu erzielen. Microsoft arbeite außerdem mit großen PC-Herstellern an einem Tool, das neue Rechner beim ersten Hochfahren so sicher wie möglich einrichtet, so Perera.

Ebenfalls auf der Infosecurity kündigte der BIOS-Hersteller Phoenix Technologies seine neue Technik "TrustConnector" an. Damit soll die Authentifizierung von Benutzern am Netz zusätzlich um die Komponente Hardware erweitert werden. Administratoren können die Phoenix-Lösung so einsetzen, dass nicht zur zugelassene Benutzer, sondern auch nur erlaubte Hardware Zugang zu Netz und Anwendungen erhält. (tc)