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Microsoft plant erste Office-Konferenz

21.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Vom 2. bis 4. Februar 2005 will Microsoft in Redmond mit der ersten Entwicklerkonferenz für sein Büropaket starten. Hintergrund der Initiative ist, dass die Suite seit der Einführung von "Office 2003" weit mehr Möglichkeiten zur Applikationsentwicklung bietet als die bis dahin übliche Makroprogrammierung. Insbesondere die mit dem 2003-Release eingeführte XML-Unterstützung erlaubt eine enge Integration der Client-Anwendungen mit Microsofts Server-Produkten wie Sharepoint Portal Server, Project Server oder Live Communications Server. Der Hersteller bevorzugt deshalb im Kontext seiner Suite die Bezeichnung Plattform beziehungsweise Architektur für Office-Applikationen. Deren Potenzial will man im Rahmen der Konferenz den Drittanbietern, Systemhäusern und Unternehmensentwicklern näher bringen. Doch die Veranstaltung verfolgt noch ein zweites Ziel: Da die Zeitintervalle für Office-Updates immer länger werden, und das Open-Source-Lager diesen Umstand nutzt, um für quelloffene Alternativen zu werben, ist Microsoft gezwungen, die Aufmerksamkeit der Anwender auf diesem Weg wieder auf die eigene Technik zu lenken. Für das Februar-Event werden rund 1000 Einladungen verschickt, in Redmond rechnet man mit 800 Teilnehmern. (ue)