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Digitale Sanktionen

Microsoft nimmt Schurkenstaaten den Messenger weg

Alexander Freimark wechselte 2009 von der Redaktion der Computerwoche in die Freiberuflichkeit. Er schreibt für Medien und Unternehmen, sein Auftragsschwerpunkt liegt im Corporate Publishing. Dabei stehen technologische Innovationen im Fokus, aber auch der Wandel von Organisationen, Märkten und Menschen.
Microsoft hat bestätigt, dass sein IM-Service Windows Live Messenger in einigen Ländern nicht mehr zur Verfügung steht.

Surfer aus Ländern, die von amerikanischen Sanktionen betroffen sind, müssen ab sofort auf den Windows Live Messenger von Microsoft verzichten. Der Konzern hat Berichten zufolge fünf Nationen den IM-Saft abgedreht. Die Ländernamen waren angeblich im Support-Forum aufgeführt, wurden anscheinend aber wieder von der Seite gelöscht. Es soll sich um Kuba, Nordkorea, Syrien, den Iran und den Sudan handeln. Angaben zu den Gründen und zur Frage, warum die Sperre gerade jetzt gesetzt wurde, machte Microsoft nicht.