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Microsoft lockert Bestimmungen der Software Assurance

24.05.2004

Um die bei den Anwendern unbeliebte Software Assurance attraktiver zu gestalten, lockert Microsoft deren Lizenzbestimmungen. So sind die Benutzer ab erstem Juni dazu berechtigt, jedes Server-Produkt, das sie im Rahmen der Software Assurance nutzen, auch auf einem Backup-Server zu installieren. Allerdings muss sich dieser Server im "kalten" Betriebszustand befinden und darf laut Microsoft nur im Falle eines Disaster Recovery genutzt werden.

Mit diesem Zugeständnis versucht Microsoft der andauernden Kritik entgegen zu treten, die Software Assurance verteuere den Einsatz von Microsoft-Produkten. So stiegen nämlich nach einer Erhebung von Jupiter Research durch die Software Assurance für 53 Prozent der Großunternehmen und zwei Fünftel der klein- und mittelständischen Betriebe (KMB) die Kosten. Lediglich zwei Prozent der großen IT-Anwender und acht Prozent der KMBs hätten dagegen, wie von Microsoft versprochen, eine Kostenreduzierung festgestellt. (hi)