ValueAct

Microsoft lässt kritischen Aktionär in den Verwaltungsrat

02.09.2013
Microsoft gewährt einem kritischen Aktionär mit einem Anteil unter einem Prozent einen Platz im Verwaltungsrat.

Der Windows-Riese gab am Wochenende in einer Pflichtmitteilung eine Einigung mit dem Investor ValueAct bekannt. Im Gegenzug verpflichtete sich die Finanzfirma ValueAct unter anderem, nicht einen bestimmten Anteil an Microsoft zu überschreiten, keine Fusionen anzustreben und das Management nicht "zu verunglimpfen".

Microsoft-Schild vor dem Building 99 auf dem Firmengelände in Redmond bei Seattle
Microsoft-Schild vor dem Building 99 auf dem Firmengelände in Redmond bei Seattle
Foto: Microsoft

ValueAct hatte im Frühjahr eine Microsoft-Beteiligung bekanntgegeben und seitdem Druck für Veränderungen gemacht. Einige Branchenbeobachter sahen das Vorgehen von ValueAct als einen Faktor in der Rücktritts-Ankündigung des langjährigen Konzernchefs Steve Ballmer vor einer Woche, die Vermutung wurde allerdings zurückgewiesen. (dpa/tc)