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Microsoft erweitert Rechtschutz für Partner

23.06.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Microsoft will Computerbauer, Softwarevertriebspartner und -Entwicklungspartner (ISVs) künftig besser vor möglichen Schadensersatzforderungen Dritter schützen. Wie das Unternehmen bekannt gab, wird es nun auch für kleinere PC-Hersteller die Kosten für Prozesse und Schadensersatz übernehmen, die sich aus Verletzungen des Patent-, Marken- oder Handelsrechts ergeben. Die Gates-Company haftet dabei allerdings nur in begrenzter Höhe. Bei großen OEMs hat Microsoft die Deckelung dagegen aufgehoben.

Das Unternehmen reagiere mit diesem Schritt auf Anfragen von Kunden und Partner, die Schutz vor kostspieligen Patentrechtsklagen suchen, erklärt Brad Smith, Senior Vice President und Rechtsbeistand von Microsoft. So hatte Lucent beispielsweise gegen Dell und Gateway prozessiert, als der Netzausrüster seine Patente durch Technologien zum Video- und Audio-Streaming unter Windows verletzt sah. (mb)