CW-Interview mit Christoph Pliete

"Microsoft eröffnet uns neue Perspektiven"

Heinrich Vaske ist Chefredakteur der COMPUTERWOCHE und verantwortlich im Sinne des Presserechts (v.i.S.d.P.). Seine wichtigste Aufgabe ist die inhaltliche Ausrichtung der Computerwoche - im Web und in der Zeitschrift. Vaske verantwortet außerdem inhaltlich die Sonderpublikationen, Social-Web-Engagements und Mobile-Produkte der COMPUTERWOCHE und moderiert Veranstaltungen. Weitere Interessen: der SV Werder Bremen, Doppelkopf und Bücher - etwa die von P.G. Woodhouse.
Sharepoint, Social Web, Cloud Computing: Der traditionelle Markt für Enterprise-Content-Management- (ECM-)Systeme steht unter Druck. Wir haben uns mit Christoph Pliete, dem Gründer und Vorstandsvorsitzenden der d.velop AG, über die wichtigsten Trends unterhalten.

Sharepoint, Social Web, Cloud Computing: Der traditionelle Markt für Enterprise-Content-Management- (ECM-)Systeme steht unter Druck. Wir haben uns mit Christoph Pliete, dem Gründer und Vorstandsvorsitzenden der d.velop AG, über die wichtigsten Trends unterhalten.

CW: Jahrelang haben Sie gutes Geld mit Ihrem DMS- beziehungsweise ECM-Paket "d.3" verdient. Nun setzen Sie verstärkt auf ein ECM-Angebot, dass Sie als SharePoint-Erweiterung lancieren. Geht die Zeit der klassischen ECM-Pakete zu Ende?

Christoph Pliete, Gründer und Vorstandsvorsitzenden der d.velop AG.
Christoph Pliete, Gründer und Vorstandsvorsitzenden der d.velop AG.
Foto: d.velop AG

Pliete: Nein, davon gehe ich nicht aus. Unsere Produktlinien bauen aufeinander auf. Unser klassisches Produkt haben wir schon vor Jahren in Richtung Services optimiert. Ihm liegt eine umfangreiche Suite zugrunde, wir nennen sie d.velop Enterprise Content Services (d.ecs). Das ist eine Sammlung an Modulen oder Services, die in Kombination letztendlich das Kernprodukt d.3 ausmachen und auch OEM-Produkten zugrunde liegen, wie sie etwa Sage, Infor oder führende Krankenhaus-Informations-Systeme vermarkten.

CW: Warum das auffällig intensive SharePoint-Engagement?

Pliete: Als SharePoint auf den Markt kam, reagierten viele DMS-Anbieter aufgeregt und sagten: Microsoft marschiert in unseren Markt und nimmt uns Anteile weg. Ich war immer eher der gegenteiligen Meinung, dass Microsoft uns neue Perspektiven eröffnet. Letztendlich geht es darum, Information zu verwalten und Mehrwerte aus deren Verfügbarkeit zu ziehen - und zwar vor dem Hintergrund, regulatorischen Anforderungen zu genügen, Archivierungsmöglichkeiten zu schaffen etc.

Eine Pentadoc-Studie geht von einem 650-Millionen-Euro-Marktvolumen in den Jahren 2012, 13 und 14 aus. Nimmt man den Servicemarkt dazu, sprechen wir über einen ECM-Markt inklusive revisionssicherer Archivierung und Workflow-Management mit einem Volumen von zwei Milliarden Euro in der DACH-Region. Er wird künftig sowohl mit SharePoint als auch den Plattformen klassischer ECM-Anbieter abgebildet.

CW: Von einer friedlichen Koexistenz kann doch wohl keine Rede sein. Die SharePoint-Welt wächst auf Kosten der klassischen ECM-Pakete.

Pliete: Sicher, da gibt es Verschiebungen. SharePoint wird zu einem zentralen Sammelpunkt für Informationen im Microsoft-Umfeld.

CW: Wenn SharePoint zu einer Art Engine wird, um die herum ECM-Anbieter Zusatzfunktionen anbieten, verlieren diese Unternehmen doch am Ende massiv Einfluss im Markt und zudem ihre Unabhängigkeit. Ist das nicht deprimierend für ein gestandenes mittelständisches Softwarehaus?

"Uns erschließt sich eine ganz neue Marktdimension"

Pliete: Völlig klar, der Markt wird sich verändern. Wir werden in der Wertschöpfung vielleicht einige Nachteile erleben. Andererseits erschließt sich uns aber auch eine ganz neue Marktdimension. Erstmals ergibt sich für deutsche ECM-Anbieter die Chance, auch mal im Ausland Fuß zu fassen. Das hat ja bislang kein deutscher Anbieter wirklich geschafft. Alle haben sich eine blutige Nase geholt. Es ist uns bis heute nicht gelungen, unser deutsches Verständnis von ECM für ein weltweites Publikum interessant zu machen. Jetzt erleben wir, dass mit SharePoint eine Plattform besteht, von der die Kunden sagen: Endlich etwas, das einem internationalen Servicegedanken gerecht wird. Darauf lässt sich aufsetzen.

CW: Warum glauben Sie, dass Ihnen Microsoft mit SharePoint auf Dauer genug Raum zur Entfaltung lässt?

Pliete: SharePoint ist auf Collaboration ausgelegt und nicht auf die nachhaltige Strukturierung von Information. Revisionssicherheit haben Sie mit SharePoint nicht, ebenso wenig bestimmte Aktenverfahren oder etwa den Scan-Prozess. Da kommt noch eine Menge dazu. Aus unserer Serviceplattform gibt es jede Menge Module, die Sie unmittelbar in Verbindung mit SharePoint nutzen können. Wir haben das seit 2006 nachhaltig entwickelt und - ehrlich gesagt - gehofft, der Markt würde schneller anspringen. Es hat erstaunlicherweise recht lange gedauert. Aber mittlerweile fahren viele Großunternehmen SharePoint-Strategien, und wir gewinnen immer öfter internationale Großprojekte damit.

CW: Ist die Einstiegsbarriere für andere Marktteilnehmer nicht ziemlich gering?

Pliete: Die Kompetenz, ein Fachverfahren in diesem Umfeld sauber abzubilden, brauchen Sie immer noch. Personalakten in SharePoint zu verarbeiten, bedarf einer gewissen Kompetenz im Personalwesen. SharePoint im kommunalen Arbeitsalltag einzusetzen, braucht entsprechendes Prozesswissen. Wir hatten immer den Anspruch, für unsere Kunden digitale Geschäftsprozesse zu entwickeln. Dafür haben wir bislang eigene Werkzeuge genommen, weil wir geeignete Fremdwerkzeuge am Markt nicht gefunden haben. Das hat sich geändert, es kommen ständig interessante Werkzeuge hinzu. Unser Vorteil ist: Wir können sie mit einem großen Sortiment an Konnektoren verbinden, versorgen und zu einer für den Kunden passenden Lösung entwickeln.

CW: Müssen Sie nicht befürchten, dass der Kuchen, den Microsoft Ihnen im SharePoint-Umfeld lässt, immer kleiner wird? Die müssten ja nur einen der großen ECM-Spezialisten übernehmen…

Pliete: Die Gefahr sehe ich nicht. Nimmt man das Beispiel Navision, dann sieht man ja, dass Microsoft dort auch mit Systemhäusern agiert, die an der Basisversion so lange weiterentwickeln, dass Produkte für die besonderen Bedürfnisse bestimmter Anwendergruppen herauskommen. Der Kunde kauft Navision beim Systemhaus, und die Plattform im Hintergrund ist ein Asset, der allen Beteiligten zugutekommt.

Der Vorteil ist, dass man sich mit bestimmten Themen nicht mehr auseinandersetzen muss, und so mehr Zeit hat, um sich an anderer Stelle tiefer in Themen einzuarbeiten. Navision ist ein gutes Beispiel, wir nutzen die Software auch. In Verbindung mit dem d.3 Vertragsmanagement nutzen wir Navision auch, um Serviceverträge abzuwickeln und das Vertrags-Management gut hinzubekommen.

Ich glaube sogar, dass Microsoft ohne die Fachkompetenz solcher Partner gar nicht in die Märkte hineinkäme. Nehmen Sie den ganzen kommunalen Sektor, das Software- und Beratungshaus Infoma etwa, es hat auf der Basis von Navision eine passende Lösung für Kommunalverwaltungen entwickelt. Genauso agieren wir im Prinzip auch.

CW: Warum hat sich der klassische ECM-Markt in all den Jahren doch vergleichsweise zäh entwickelt. Theoretisch könnte doch jeder Kleinbetrieb mindestens eine Archivlösung gebrauchen.

Christoph Pliete: "Es ist uns in all den Jahren nicht gelungen, wirklich durchgängige Standards zu formulieren."
Christoph Pliete: "Es ist uns in all den Jahren nicht gelungen, wirklich durchgängige Standards zu formulieren."
Foto: d.velop AG

Pliete: Es ist uns in all den Jahren nicht gelungen, wirklich durchgängige Standards zu formulieren. Dass wir so lange gebraucht haben, bis wir das PDF/A-Format zur Langzeitarchivierung als Standard hatten - zuvor haben wir uns eines Tiff-Standards aus der Fax-Kommunikation bedient -, zeigt das ganze Dilemma. Es gab für die wirklich nachhaltige Archivierung keine echten, allgemein anerkannten Grundlagen. Microsoft hat mit seiner Marktmacht jetzt die große Chance, einen Industriestandard zu schaffen, der den ganzen Markt in Bewegung setzen kann.

"Der Consumer rückt in den Mittelpunkt"

CW: Wir leben nicht gerade in Zeiten, in denen Langzeitarchivierung und Dokumenten-Management als besonders sexy gelten. Anwender tendieren dazu, nach schnellen, einfachen und allgegenwärtigen Lösungen zu suchen, und - auch wenn es die IT-Verantwortlichen nicht freut - mit Cloud-Speicher haben die User jede Menge Möglichkeiten.

Pliete: Viele Einrichtungen und Unternehmen müssen aufgrund rechtlicher Vorgaben darauf achten, eine vollständige Aktenführung zu betreiben. Der Gesetzgeber hat genügend Regularien geschaffen, die uns noch auf Jahre hinaus beschäftigen werden. Wir stehen hier erst am Anfang. Wenn Sie etwa im Gesundheitswesen an die digitale Patientenakte denken, gibt es noch viel Sparpotenzial für Firmen. Hier wird auch noch einiges entstehen, etwa in der Zusammenarbeit von Haus- und Facharzt, Kliniken und Krankenkassen.

Aber im Prinzip haben Sie Recht, wir sind mit der ganzen ECM-Technologie an einen Punkt angekommen, wo der Consumer in den Mittelpunkt rückt. Das ist neu. Bisher war das immer ein Thema für große und mittlere Unternehmen, Behörden und Kommunen, wo Rechtsvorschriften im digitalen Geschäftsalltag gewahrt werden mussten. Wir sind jetzt so weit, dass wir unmittelbare Mehrwerte bieten können, vor allem in der Kommunikation zwischen Unternehmen, Behörden und Endanwendern.

CW: Wie können solche Mehrwerte aussehen?

Pliete: Die ersten Versicherungen bieten ihren Kunden beispielsweise an, Dokumente im Kundenauftrag auf ihren Servern zu archivieren. Solche Ablage-Services, die auch als Kundenbindungs-Instrumente interessant sind, werden wir künftig oft sehen. Auch wir wollen in Kürze eine Lösung auf dem Markt haben, die das adressiert. Wir werden die User in ihren sozialen Netzen abholen und ihnen nach Bedarf Archivierungsszenarien kostenlos zur Verfügung stellen. Der User kann dann sagen: Was ich hier archiviert habe, stelle ich einem Arzt oder einer Kommunalverwaltung temporär zur Verfügung. Weil wir die Konnektoren zu den verschiedensten Systemen haben, sind wir hier gut gerüstet.

Archivierung als solche mag langweilig erscheinen, aber wenn ich die Dokumente, die ich ablege, mal nicht als Datenfriedhof betrachte, sondern als Informationsquelle, mit der ich agieren kann, dann wird klar, welcher Wert in diesen Informationen liegt. Lege ich beispielsweise einen Versicherungsvertrag zentral und sicher ab, habe ich diesen im Schadensfall unmittelbar zur Verfügung. Kann ich auf Reisen eine Kopie meines Ausweises, meines Führerscheins, meines Impfpasses oder was auch immer weltweit digital abfragen, ist das zweifellos hilfreich. Oder Garantieunterlagen: Wenn ich heute eine Reklamation habe, muss ich erst mal meine Unterlagen durchsuchen. Wo ist der Kaufvertrag? Habe ich überhaupt noch Gewährleistung? Da wäre es gut, diese Dinge auf Knopfdruck bereit zu haben.

CW: Das wird lustig für den Konsumenten, wenn er auf 22 Portalen nach seinen Akten suchen muss.

Pliete: Wir sind der Meinung, ein solcher zentraler Datentopf kann nicht von verschiedenen Unternehmen angeboten werden, er muss in einer Hand sein. Man wird sonst die Übersicht verlieren. Es muss jemand ins Spiel kommen, der so eine Dienstleistung aus der Softwarebereitstellung heraus anbieten kann - und das möchten wir sein. Ab dem neuen Jahr wird es dafür eine interessante Plattform geben. Sie wird "Foxdox" heißen und auf der Basis unserer bisherigen Produkte funktionieren. Dem User ist egal, welche Software dahintersteckt, solange sie nachhaltig und revisionssicher ist.

Neue Collaboration-Plattform "Foxdox"

CW: Das heißt, Sie steigen ins Geschäft mit Cloud-Speicher ein und adressieren Privatkunden?

Pliete: Wir bieten erst mal eine Plattform an, die offen ist. Da kann sich jeder anmelden. Diese können wir auch unseren klassischen Kunden, zum Beispiel Kommunalverwaltungen, anbieten, die darauf ihren Bürgern eine Kommunikationsstrecke anbieten können, revisionssicher sogar. Werkzeuge wie DeMail werden dabei sicher helfen, es zwingt ja letztendlich jede Behörde, in irgendeiner Form digital zu archivieren.

Mehrwerte entstehen, indem sich Prozessketten aufbauen. Nehmen Sie eine Versicherung, die mit ihren Kunden kommuniziert. Das Ausgangsdokument existiert exakt einmal, entscheidend sind die Adressaten, auf die referenziert wird. Das Dokument wird ausgewählten Anwendern in einem zentralen Archiv zur Verfügung gestellt. Das ist ein Riesen-Marktpotzenzial. Wir haben hier Möglichkeiten, ganz neue Märkte zu erschließen.

CW: Was macht Sie da so zuversichtlich?

Pliete: Nehmen Sie als Beispiel die Kommunikation zwischen einem Steuerberater und einem kleinen Mandanten, einem Handwerker zum Beispiel. Die Mehrwerte lassen sich ganz einfach ableiten: Der Steuerberater hat ganz andere Chancen seinen Mandanten zu halten. Der kann nicht einfach zum nächsten Steuerberater gehen und über Datev gewissermaßen die gesamte Infrastruktur switchen. Das geht nicht.

CW: Weshalb der Mandant jawohl mit dem Klammerbeutel gepudert sein müsste, wenn er einen solchen Deal einginge.

Pliete: Das hängt vor allem vom Vertrauensverhältnis ab. Aber natürlich ist immer gegeben, dass man die Daten extrahieren kann. Das ist ja sowieso erforderlich, etwa für staatsanwaltschaftliche Ermittlungen. Dem gegenüber stehen aber sehr große Mehrwerte für die Prozessbeteiligten. Denken Sie an den Arzt, der seinen Patienten Röntgenuntersuchungen ersparen kann, weil das Röntgenbild einfach digital verfügbar hat.

Wenn Sie heute aus einer Klinik entlassen werden, kann es sein, dass Sie eine CD oder einen Stick mit Ihrem Befund und ihren Daten mitbekommen. 90 Prozent der Ärzte werden diese Daten anschließend nicht lesen können, denn es fehlt an standardisierten Formaten. Also wird nochmal geröntgt und vielleicht sogar noch ein drittes Mal. Das müsste heute nicht mehr sein.

CW: Lassen Sie uns über den deutschen ECM-Markt reden, der unübersehbar in einer Konsolidierungsphase steckt. Wovon wird das Überleben abhängen?

Pliete: Die Marktdurchdringung ist entscheidend - Größe und Installationsbasis also. Wir erleben ja gerade, wie Märkte sich verändern, nur weil die Installationsbasis so gewaltig ist, etwa im Segment der Tablets. Das Consumer-Verhalten wird bestimmend, und wir sehen an Unternehmen wie Hewlett-Packard oder Dell, was passiert, wenn man darauf nicht vorbereitet ist. Die Consumer prägen das Verhalten - zunächst privat, dann auch am Arbeitsplatz.

Der ECM-Markt wird sich auch durch den Effekt verändern, dass Leute in den Unternehmen sagen, warum machen wir alles so kompliziert? Ich zeig‘ Euch jetzt mal, wie ich das zu Hause mache. Viel einfacher und dabei effektiver.

"Manchmal ist der Erste nicht der Gewinner"

CW: Konsumenten reden heute über Dropbox, Box.net und AWS. Sind die klassischen ECM-Player eigentlich nicht in der Lage, ein einfaches Filesharing im Netz auf die Beine zu stellen?

Pliete: Es ist schon ein Unterschied, ob irgendwo irgendwer etwas in der Cloud ablegen möchte oder ob wir von revisionssicherer Archivierung, eingebunden in Prozessen, reden.

CW: Aber wenn Sie den Consumerization-Trend ins Spiel bringen, wissen Sie ja auch, wo Sie Ihre Kunden eigentlich abholen müssten.

Pliete: Genau. Das machen wir ja gerade. Übrigens ist es nicht immer der erste, der gewinnt, Manchmal ist es auch der zweite, der die Fehler des ersten nicht macht. Wir haben genauer hingesehen. Wir wollen mehr anbieten als nur Speicher - so wie es Dropbox tut. Wir möchten, dass man Information ablegen, teilen und gemeinsam bearbeiten kann.

Wir wollen Informationsketten aufbauen, die Mehrwerte erzeugen. Etwa wenn eine kommunale Behörde mit ihren Bürgern kommunizieren will. Wir möchten elektronische Signaturen einbinden. Das sind Themen, die Sie bei Dropbox & Co. nicht finden. Wir haben da etwas länger nachdenken müssen, die Thematik ist komplexer. Man muss sich über Vertriebs- und Speichermodelle Gedanken machen, vor allem aber über die Mehrwertketten, die wir aufbauen können.

Wir adressieren nicht nur Business-Anwender, sondern auch den Privatmann, der seine Dokumente ablegen und teilen möchte. Für uns sind das die Werbeträger, die unsere Botschaft in die Unternehmen hineintragen werden.