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Microsoft-Ergebnisse liegen im Plan

19.01.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Microsoft-Geschäftsergebnisse im zweiten Quartal entsprechen den zurückgeschraubten Erwartungen der Analysten. Das Unternehmen meldet einen Gewinn von 2,62 Milliarden Dollar oder 47 Cents pro Aktie. Das sind sieben Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Umsatzsteigerung von acht Prozent auf 6,59 Milliarden Dollar ist laut Microsoft vor allem dem erfolgreichen Verkauf von Windows 2000 zu verdanken.

Die Verkäufe von Desktop-Anwendungen, darunter das populären Office-Paket, sind dagegen von 2,53 auf 2,49 Milliarden Dollar zurückgegangen. Bei den Betriebssystemen insgesamt konnte man um 13 Prozent zulegen. Der Hardware-Umsatz mit Spiele-Controllern und Mäusen hat dagegen gelitten: Er ging von 233 Millionen Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 188 Millionen Dollar im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs zurück.

Laut Analysten fiel der Umsatzrückgang mit Office-Paketen von rund zwei Prozent noch moderat aus: Sie erwarteten nach der Gewinnwarnung, die Microsoft im Dezember aussprach (Computerwoche online berichtete), einen Rückgang bei den Büropaket-Verkäufen um bis zu elf Prozent.

Für das dritte Quartal erwartet Microsoft einen Umsatz zwischen 6,3 und 6,4 Milliarden Dollar. Wegen der flauen Wirtschaftslage und deren Auswirkungen auf den PC-Markt sowie auf Investitionen in die Technik-Ausstattung bleibe man bei den Prognosen vorsichtig, sagte Microsoft-Finanzchef John Connors.