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Neues vom Kartellprozeß

Microsoft denkt an eine Jahresgebühr für Windows

20.11.1998
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Neues vom Kartellprozeß

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Im Kartellprozeß gegen Microsoft ist wieder ein interessantes Dokument veröffentlicht worden. Im Dezember 1997 unterbreitete Senior Vice-President Joachim Kempin Bill Gates den Vorschlag einer jährlichen Windows-Gebühr für alle PC-Benutzer. Firmensprecher Mark Murray bestätigte später, daß eine solche Lizenzoption Gegenstand der Diskussion sei. Momentan geht es im Kartell-Prozess um die Frage, ob Microsoft für Windows zu viel Geld verlangt hat. Wenn die Gates-Company ihre Preise überdurchschnittlich erhöht hat, ohne damit ihre Marktposition zu gefährden, kann von einem Monopol bei Betriebssystemen ausgegangen werden.