Berufungsverfahren

Microsoft darf Word vorerst weiter verkaufen

Alexander Freimark wechselte 2009 von der Redaktion der Computerwoche in die Freiberuflichkeit. Er schreibt für Medien und Unternehmen, sein Auftragsschwerpunkt liegt im Corporate Publishing. Dabei stehen technologische Innovationen im Fokus, aber auch der Wandel von Organisationen, Märkten und Menschen.
Ein US-Berufungsgericht hat entschieden, dass Microsoft während des Berufungsverfahrens sein Programm Word weiter vertreiben kann.

Der US Appeals Court for the Federal Circuit hat entschieden, dass Microsoft sein Programm Word vorerst weiter verkaufen kann. In einem Berufungsverfahren will der Konzern gegen die Entscheidung eines texanischen Gerichts vorgehen, wonach Microsofts Word XML-Patente der kanadischen Firma i4i verletzt und daher vom Markt genommen werden muss. Der Verkaufsstopp solle ab Mitte Oktober erfolgen, wenn der Konzern die strittigen Techniken nicht aus Word entferne. Zudem wurde Microsoft dazu verurteilt, 290 Millionen Dollar an i4i zu zahlen. Die Anhörung beginnt am 23. September.