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Microsoft bringt UPC in die Bredouille

14.08.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ab Ende September wollte der niederländische Kabel-TV-Anbieter United Pan-Europe Communications eigentlich mit der Auslieferung seiner Settop-Boxen für interaktives Fernsehen beginnen. Leider wird aber Microsoft mit der zugehörigen Software nicht rechtzeitig fertig. Nun sei es an UPC, über das weitere Vorgehen zu entscheiden, so die Gates-Company. "Sie könnten die Box mit anderer Software ausliefern und dann später unser Produkt nachladen", meint Ed Graczyk, Director der Microsoft TV Platform Group. "Wir opfern nicht die Qualität dem Terminplan". UPC hat bislang keine direkte Stellungnahme zu der möglichen Verzögerung abgegeben. Richtig auf den Putz hauen können die Niederländer sowieso nicht: Microsoft ist mit acht Prozent an dem Kabel-Carrier beteiligt.