Zu Juli 2011

Microsoft beendet Support für Office XP

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Nach mehr als zehn Jahren stellt Microsoft im Juli den Support für Office XP ein. Ab diesem Zeitpunkt stehen dann keine neuen Patches - auch keine Security Patches mehr - für die Software zur Verfügung.

Dies geschieht einer Mitteilung von Microsoft zufolge gemäß dem normalen Lebenszyklus der Software, der nach Verfügbarkeit fünf Jahre Mainstream Support und anschließend weitere fünf Jahre Extended Support zur Verfügung stellt. Den Wechsel auf die aktuelle Programmversion Office 2010 begleitet Microsoft mit einem Maßnahmenpaket.

"Das Ende des Supports für Office XP bedeutet für Unternehmen und Endanwender, dass es höchste Zeit ist, ihre alte Software, die nicht länger gepflegt und gewartet wird, durch die aktuelle Version 2010 abzulösen", empfiehlt der bei Microsoft Deutschland für Office zuständige Manager Oliver Gronau. "Wir bieten unseren Kunden bei der Migration auf Office 2010 dafür umfangreiche Hilfe an."

Beispielsweise können Unternehmen mit entsprechenden Lizenzvereinbarungen (Enterprise Agreement oder Open Value) ihre Mitarbeiter mit Trainingsgutscheinen, E-Learning-Kursen oder im Rahmen des so genannten Home Use Program - Office 2010-Version für den Einsatz auf dem Rechner zu Hause - beim Versionswechsel unterstützen.

Gleichzeitig bietet Microsoft nach eigenen Angaben umfassenden Support bei der Integration der neuen Bürosoftware in die bestehende Unternehmens-IT. Office 2010 arbeitet mit einer neuen Navigation, dem sogenannten Menüband ("Ribbon"). Diese "Fluent"-Oberfläche erfordert eine erhebliche Umgewöhnung, macht die Nutzer aber anschließend verschiedenen Studien zufolge auch um einiges produktiver.