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Micron schiebt Gewinneinbruch auf Preisverfall

21.12.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Micron Technology, Speicherspezialist aus Boise im US-Bundesstaat Idaho, hat gestern für das erste Quartal seines laufenden Geschäftsjahres einen Nettogewinn von 352 Millionen Dollar oder 58 Cent pro Aktie ausgewiesen. Damit wurde zwar das Ergebnis aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (341 Millionen Dollar oder 60 Cent pro je Anteilschein) übertroffen, die Wallstreet hatte allerdings laut First Call/Thomson mit 60 Cent Profit je Aktie gerechnet. Als Grund für den Gewinneinbruch nannte das Unternehmen die fallenden Preise für Memory-Chips. Den Umsatz konnte Micron übers Jahr zwar um zwölf Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar steigern, im Vorquartal hatte die Company allerdings mit 2,5 Milliarden Dollar deutlich mehr eingenommen.