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Micron rutscht tiefer in die Verlustzone

20.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der amerikanische Speicherchiphersteller Micron Technology hat für sein Ende Mai abgeschlossenes drittes Fiskalquartal einen Nettoverlust von 214,9 Millionen Dollar oder 36 Cent pro Aktie ausgewiesen im Vergleich zu einem Fehlbetrag von 24,2 Millionen Dollar oder vier Cent je Anteilschein im Vorjahreszeitraum. Die Quartalseinnahmen fielen im Jahresvergleich von 771,2 Millionen Dollar um fünf Prozent auf 732,7 Millionen Dollar. Der durchschnittliche Verkaufspreis ging nach Angaben des Unternehmens im Laufe des Quartals um 15 Prozent zurück.

In der kommenden Woche veranstaltet die International Trade Commission (ITC) eine Anhörung dazu, ob Microns Geschäft durch subventionierten Wettbewerb aus Südkorea geschädigt wurde. Das US-Handelsministerium hatte am Dienstag den bereits zuvor beschlossenen 45-prozentigen Strafzoll auf die Produkte von Hynix verhängt, um Subventionen durch die südkoreanische Regierung auszugleichen. (tc)