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Micron meldet 22 Prozent Umsatzplus

24.03.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Den amerikanischen Speicherchip-Fabrikanten Micron konnte ein Umsatzplus von 22 Prozent im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres leider nicht vor einem herben Nettoverlust in Höhe von 619,2 Millionen Dollar oder 1,02 Dollar pro Aktie bewahren. Die tiefroten Zahlen gehen vor allem auf Einmaleffekte zurück, unter anderem 197 Millionen Dollar für die Wertberichtigung von Lagerbeständen sowie Restrukturierungs- und andere Sonderkosten in Höhe von 116 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor hatte Micron einen Nettofehlbetrag von 30,4 Millionen Dollar oder fünf Cent je Anteilschein ausgewiesen.

Der Quartalsumsatz stieg von 645,9 Millionen Dollar aus dem Berichtszeitraum des Vorjahres auf 785 Millionen Dollar und übertraf damit deutlich die Erwartungen der Wall Street, die laut Thomson First Call bei 690,5 Millionen Dollar lagen. Im vergangenen Monat hatte Micron den Abbau von zehn Prozent seiner Arbeitsplätze angekündigt, um sich der schwachen Konjunktur anzupassen - die ersten Entlassungen im Unternehmen seit 1985. (tc)