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Merrill Lynch: CIOs geben mehr für IT aus

25.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die US-Investment-Bank Merrill Lynch rechnet damit, dass die IT-Budgets im traditionell schwachen ersten Quartal um fünf Prozent höher ausfallen als im Vorjahreszeitraum. 23 von insgesamt 100 befragten US-amerikanischen Chief Information Officers (CIOs) erklärten außerdem, sie würden in der ersten Jahreshälfte 2005 wieder stärker in IT investieren. Lediglich 13 von ihnen gaben an, dass sie voraussichtlich weniger Geld in die Hand nehmen als im Vorjahreszeitraum.

Von dem Anstieg der Budgets profitieren werden insbesondere etablierte Anbieter, allen voran IBM: Laut Studie rangierte Big Blue in Sachen Kundenloyalität neben Microsoft, Hewlett-Packard (HP), Cisco, Dell, EMC und Oracle ganz vorne. Außerdem führt IBM aus Sicht der Kunden, wenn es um den Support von Linux geht. Insbesondere für den Konkurrenten HP, den führenden Anbieter von Linux-Servern, verheiße das nichts Gutes, so Merrill Lynch,

Die meisten IT-Entscheider gaben zudem an, dass sie zunehmend zufrieden mit dem Einsatz von Open-Source-Software in ihren Unternehmen seien. Überraschenderweise greifen 80 Prozent von ihnen beim Linux-Support nicht auf einen externen Dienstleister zurück. (mb)