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Mercury streicht seinem Ex-CEO die Optionen

12.06.2006
Das Unternehmen erwägt darüber hinaus rechtliche Schritte gegen ehemalige Manager.

US-Softwareanbieter Mercury Interactive hat rund 2,6 Millionen erworbene beziehungsweise nicht ausgeübte Aktienoptionen seines ehemaligen CEO Amnon Landan für ungültig erklärt. Die Optionen stammen aus den Jahren 1997 bis 2002 und hatten Berichten zufolge ein Volumen von über 60 Millionen Dollar. Zudem behielt sich das Unternehmen rechtliche Schritte gegen den Manager vor.

Landon war im vergangenen November von Mercury entlassen worden, weil er angeblich Aktienoptionen falsch terminiert haben soll. Durch die Verschiebung des Ausübungsdatums auf Tage mit einem niedrigeren Aktienkurs habe sich der Firmenchef bereichert, so das Unternehmen. Neben dem CEO mussten damals auch Finanzchef Douglas Smith und Justiziarin Susan Skaer die Firma verlassen. Die US-Börsenaufsicht SEC untersucht derzeit verschiedene Jahresabschlüsse von Mercury. Daher wird die Aktie des Unternehmens seit Beginn des Jahres nur im Tafelgeschäft gehandelt. (ajf)