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Mercury erweitert rollenbasierende Testwerkzeuge

01.08.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mercury Interactive hat seine Software für die Testautomatisierung "Mercury Business Process Testing" erweitert. Das Web-basierende Produkt bietet verschiedene Benutzerrollen und soll neben QA-Spezialisten vor allem Domänenexperten bei der Definition von Testfällen unterstützten. Danach bestimmt der Fachbereich die einzelnen Schritte und Daten für die Testabläufe, ohne entsprechende Programmier- und Skriptkenntnisse besitzen zu müssen. Die QA-Experten ihrerseits stellen die benötigten Testbestände bereit.

Das Testsystem kam vor neun Monaten auf den Markt und hat laut Mercury bereits 100 Kunden gefunden. Mit der aktuellen Version kündigt der Hersteller nun Funktionen an, die ein interaktive Kommunikation (Close loop) zwischen Fachbereich und QA-Experten während der Testabläufe ermöglichen sollen. Ziel ist es, Leistungsengpässe oder Funktionsfehler in Anwendungen schneller zu übermitteln, damit QA-Experten bestehende Testfälle zeitnaher anpassen oder neu zusammenstellen können. Zudem lassen sich für die Testfälle weniger kryptische Namen vergeben und Anforderungen in einem einfachen Englisch verfassen. Bisher erforderte Mercury Business Process Testing den Einsatz der Software für Funktionstest "Mercury Quick Test Professional", die Keywords statt der traditionellen Skripte verwendet. Künftig lässt sich Mercury Business Process Testing hingegen auch mit den klassischen "Winrunner"-Testwerkzeuge des Herstellers verwenden. (as)