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Merant kehrt in die Gewinnzone zurück

03.12.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die angloamerikanische Softwareschmiede Merant meldet für das zweite Geschäftsquartal 2003/2004 wieder schwarze Zahlen: Nach einem Nettoverlust von 6,3 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum erzielte der US-Anbieter von Software-Configuration-Management-Lösungen in den Monaten August, September und Oktober 2003 einen Nettoprofit von 1,4 Millionen Dollar oder drei Cent pro (ADS-)Aktie. Im vorangegangen ersten Geschäftsquartal hatte die in Hillsboro, Oregon, und dem britischen St. Albans ansässige Company einen Fehlbetrag von 125.000 Dollar ausgewiesen.

Bei den Einnahmen konnte sich Merant mit 30 Millionen Dollar gegenüber dem Juli-Quartal nur leicht verbessern. Im Jahresvergleich wuchs der Umsatz immerhin um 2,6 Prozent. Im Berichtszeitraum steuerten Lizenzerlöse knapp 32 Prozent zum Gesamtumsatz bei, 56 Prozent wurden mit Wartungseinnahmen, zwölf Prozent mit Beratungs- und Schulungshonoraren erzielt, teilte Merant mit. Geografisch gesehen erwirtschaftete das Unternehmen 59 Prozent seiner Einnahmen in Nordamerika, der Umsatzanteil des alten Kontinents betrug 34 Prozent.

In der zweiten Hälfte seines Fiskaljahres erwartet Merant eine verbesserte Geschäftsentwicklung. Grund seien neue Versionen der Softwaresuites "Professional" und "Dimensions". Wegen der anhaltend schwierigen Konjunktur sei die Umsatzerwartung aber weiterhin konservativ. Daher werde die Company im angelaufenen dritten Geschäftsquartal Maßnahmen treffen, um die Kosten zu senken und die Produktivität zu steigern. Nach eigenen Angaben schloss Merant das vergangene Quartal mit 66,6 Millionen Dollar in bar und ohne Schulden ab. (mb)