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Menschen per Wifi oder Mobilfunk orten

13.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Intel arbeitet an Alternativen zu GPS (Global Positioning System). Bei diesem Verfahren wird die Positition durch Messung der Laufzeit von Radiosignalen verschiedener stationären Satelliten bestimmt. Ähnlich funktioniert es mit drahtlosen Telefon- und Datennetzen: Man misst den Abstand zu Mobilfunksendemasten beziehungsweise den WLAN-Hotspots.

Das hat mehrere Vorteile. GPS kann in Straßenschluchten durch den Radioschatten von Hochhäusern ausfallen. Und es liefert nur eine zweidimensionale Position nach Breiten- und Längengrad. Die alternativen Verfahren erlauben hingegen auch die Ortung der Höhe. Voraussetzung für WLAN- oder Mobilfunkortung ist allerdings, dass mindestens drei Sendemasten beziehungsweise Hotspots angesprochen werden können. Und diese Bedingung ist nur an wenigen Orten gegeben. (ls)