Fallbeispiel BASF

Mehr Flexibilität fürs Rechenzentrum

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
Anzeige  Niedrige Infrastrukturkosten, geringer Platz- und Energiebedarf, flexible Zuweisung von Rechenleistung und Speicher und eine insgesamt bessere Performance - mit diesen Zielen und neuer Hardware modernisiert die BASF ihr Rechenzentrum.
Kleinere Anwendungen laufen bei BASF auf kostengünstigen, flexibel einsetzbaren Blade-Servern.
Kleinere Anwendungen laufen bei BASF auf kostengünstigen, flexibel einsetzbaren Blade-Servern.
Foto: BASF

Bis Mitte 2010 wird der Chemieriese BASF seine SAP-Software auf neue Server umstellen. Die Systeme erhalten ihr neues Zuhause auf zwei großen IBM-Rechnern und 96 kompakten Blade-Servern von HP. Letztere nutzen die zentralen Hardware-Komponenten gemeinsam und benötigen dadurch weniger Platz und Energie als herkömmliche Server.

Der entscheidende strategische Vorteil der neuen Rechenzentrums-Architektur besteht darin, dass die Systeme und Anwendungen je nach Anforderung auf unterschiedliche Server-Arten verteilt werden können. Geschäftskritische Applikationen wie die SAP-Datenbanken der großen Systeme, die eine höhere Rechenleistung benötigen, laufen auf den leistungsstarken IBM-Servern. Diese bieten die Möglichkeit, innerhalb ein und derselben Maschine Rechenleistung zuzuschalten und Skaleneffekte zu erzielen. Damit lässt sich der dynamische Wachstumsbedarf der großen SAP-Systeme des Chemieunternehmens abdecken.

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