Studie

Mehr als jeder vierte Deutsche nutzt Finanz-Apps

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Laut einer Online-Umfrage der AachenMünchener Versicherung nutzen 27 Prozent der Deutschen bereits mobile Apps zu Finanzprodukten.

Darüber hinaus können sich weitere 20 Prozent der Teilnehmer vorstellen, künftig die App eines Finanzdienstleisters zu nutzen. Jeder Zehnte wäre zudem bereit, eine einmalige Gebühr von ein bis zwei Euro zu bezahlen, falls die jeweilige App einen Mehrwert verspricht.

Die beliebtesten Anwendungen der Befragten sind einer Mitteilung zufolge Kontoführung, Depotverwaltung und Serviceleistungen rund um die eigenen Finanz- und Versicherungsprodukte. Einige Kunden nehmen auch produktunabhängige Zusatzservices von Banken und Versicherungen in Anspruch, wie zum Beispiel einen Budget-Planer, Notruf-Apps oder spezielle Informationsdienste - die AachenMünchener selbst hat in ihre App beispielsweise die Möglichkeit eingebaut, ein irgendwo geparktes Auto via GPS wiederzufinden.

Foto: AMV

Wenn’s ums Geld geht, dann rät Stefan Köhlbach von der AachenMünchener allerdings zur gebotenen Sicherheit. "Wir gehen davon aus, dass der Trend zu mobilen Dienstleistungen über das Smartphone oder ein Tablet-Gerät weiterhin zunehmen wird. Für den sicheren Umgang mit Apps sollten Finanzgeschäfte nie aus öffentlichen Netzen getätigt werden", sagt der Versicherungsexperte.

Die Umfrage hat die AachenMünchener Versicherung im Februar 2014 unter 1000 Bundesbürgern erhoben - immerhin 13 Prozent von diesen gaben an, noch gar kein Smartphone oder Tablet zu besitzen.

Infografik: Dafür nutzen die Deutschen ihr Smartphone täglich | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista