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Mehr als eine Million Computer an deutschen Schulen

07.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Klassenziel haben alle erreicht: In Grundschulen teilen sich durchschnittlich 13 Schüler einen Computer, in der Sekundarschulen I und II steht zwölf Lernenden ein Rechner zur Verfügung und an berufsbildenden Schulen beträgt die Relation 9:1. Die Europäische Kommission empfahl in ihrem Aktionsplan "eLearning", 15 Schülerinnen und Schüler pro Computer. Die fünfte bundesweite Studie "IT-Ausstattung der allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in Deutschland" belegt, dass sich die technische Ausstaffierung kontinuierlich verbessert hat. Inzwischen gibt es in 99 Prozent aller Schulen PCs: 30 797 Schulen sind mit 1.024.163 Computern bestückt.

Lernsoftware wird - wie zu erwarten - am meisten eingesetzt, aber auch multimediale Nachschlagewerke, Programme für multimediale Anwendungen, Software mit Werkzeugcharakter und Programmiersprachen kommen im Unterricht zum Einsatz. In den berufsbildenden Schulen belegt Branchensoftware den ersten Platz. 78 Prozent der Schüler können die Rechner auch außerhalb der Unterrichtszeiten nutzen, an den Sekundarschulen ist das nur etwas mehr als der Hälfte der Schüler möglich und an den Grundschulen steht die Ausstattung nur 28 Prozent nach Schulschluss zur Verfügung.

Die Internet-Nutzung hinkt allerdings noch deutlich hinterher. Nur etwas mehr als die Hälfte der Schulrechner (595.014) sind mit dem Internet verbunden; an den berufsbildenden Schulen sind es immerhin 78 Prozent, in den Sekundarschulen I und II 72 Prozent und an den Grundschulen 47 Prozent. (iw)