IBM, SAP, Salesforce, Oracle, Microsoft

Mega-Deals im Cloud-Geschäft

Joachim Hackmann ist Principal Consultant bei Pierre Audin Consulting (PAC) in München. Vorher war er viele Jahre lang als leitender Redakteur und Chefreporter bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Softwareanbieter wie Oracle, Microsoft, und SAP wirbeln mit milliardenteuren Übernahmen das Cloud-Geschäft auf. Fleißigster Einkäufer ist aber Salesforce.

Für einen Paukenschlag im Cloud-Markt sorgte im Mai 2011 Microsoft mit der Skype-Übernahme. Rund 8,5 Milliarden Dollar ließ sich der Softwarekonzern die Akquisition des Internet-Video-Anbieters kosten, der auch von Google und Facebook umworben wurde. Zum Jahresende 2011 setzten zudem Oracle und SAP Ausrufezeichen mit milliardenschweren Transaktionen. Oracle verleibte sich für 1,5 Milliarden Dollar den CRM-SaaS-Anbieter Rightnow ein.

SAP legte sogar 3,4 Milliarden Dollar auf den Tisch, um sich mit dem HR-Spezialisten SuccessFactors zu schmücken und das darbende Cloud-Geschäft rund um Business ByDesign anzukurbeln. Die meisten Transaktionen gingen jedoch auf das Konto des SaaS-Pioniers Salesforce. Er übernahm allein im Jahr 2011 sechs Firmen, darunter Radian6 und Assistly. Allesamt haben die Anbieter damit Wetten auf die Zukunft abgeschlossen, denn die Akquisitionen rechnen sich nur, wenn das Cloud-Geschäft schnell wächst und die Hersteller sich mit ihren teuren Investitionen in die richtige Position gebracht haben.

Hier finden Sie die Liste der bedeutendsten Cloud-Akquisitionen aus dem Jahr 2011: