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Version 2.1 "Rincewind"

Mediaplayer VLC erhält größeres Update

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Der populäre Open-Source-Mediaplayer "VLC" hat in Version 2.1 interessante und wichtige neue Features erhalten.

Das Videolan-Projekt und das VLC-Entwicklerteam sehen die unter dem Codenamen "Rincewind" veröffentliche neue Version sehr wohl als Major Release - unter anderem bietet VLC 2.1 einen neuen Audio-Kern, Hardware-De- und -Encoding, Ports auf mobile Plattformen, Vorbereitungen für Ultra-HD-Video ("4K") sowie Unterstützung für weitere Formate.

Zu den Stärken von VLC gehören seit je her die Plattformvielfalt und Unterstützung für praktisch alle Videoformate.
Zu den Stärken von VLC gehören seit je her die Plattformvielfalt und Unterstützung für praktisch alle Videoformate.
Foto: Videolan

Die neue Rendering-Pipeline für Audio wurde in Sachen Effizienz, Lautstärke- und Geräte-Management verbessert. Mit Unterstützung für zahlreiche neue Device-Inputs, Formate und Metadaten bei gleichzeitiger Optimierung der meisten bisherigen soll VLC auf Codecs der nächsten Generation vorbereitet werden.

Ganz nebenbei beseitigt "Rincewind" dank mehr als 7000 Commits von über 140 Freiwilligen noch um die 1000 Bugs. Details zu VLC 2.1 können Interessierte der Release-Seite entnehmen. Dort kann man die Software auch wie gewohnt kostenlos herunterladen.