RZ-Outsourcing

Media-Saturn wechselt von HP zu IBM

Joachim Hackmann ist Principal Consultant bei Pierre Audin Consulting (PAC) in München. Vorher war er viele Jahre lang als leitender Redakteur und Chefreporter bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Die Elektrofachhandelskette Media-Saturn hat den Betrieb des Rechenzentrums für die kommenden fünf Jahre IBM übertragen. Bislang war HP der Outsouring-Partner.

Die Media-Saturn IT Services GmbH, interner IT-Dienstleister der Media-Saturn-Unternehmensgruppe, hat mit IBM Deutschland einen IT-Outsourcing-Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren vereinbart. Das Gesamtvolumen des Vertrags liegt im zweistelligen Millionenbereich und umfasst die komplette Auslagerung der bisher zentral betriebenen Rechenzentren an den Standorten Ingolstadt und München an IBM.

CW-TV: Gartner-Analyst Michael von Uechtritz rät beim Outsourcing zu einer Laufzeit von drei Jahren mit einer Verlängerungsoption von zwei Jahren.
CW-TV: Gartner-Analyst Michael von Uechtritz rät beim Outsourcing zu einer Laufzeit von drei Jahren mit einer Verlängerungsoption von zwei Jahren.

Im Frühjahr 2006 hatte Media-Saturn einen Outsourcing-Deal mit HP über den Server-Betrieb vereinbart. Die Laufzeit wurde mit drei Jahren angegeben. Im Rahmen des Abkommens lagerte der Konzern auch die dezentrale IT, also die Betreuung der PCs, Notebooks, Drucker und lokalen Netze vor Ort aus. Für diesen Betriebsteil bleibt HP weiter der strategische Partner von Media Saturn. Die zentrale IT betreut hingegen künftig IBM.

Die Rechenzentren in Ingolstadt und München wird Big Blue im Laufe des kommenden Jahres nach Frankfurt am Main verlagern. Zudem sollen wichtige Applikationen auf IBM-Hardware migriert werden. Zu den Systemen, die künftig von Frankfurt aus gesteuert werden, zählen beispielsweise die Finanz- und Logistiksysteme. Darüber hinaus ist ein notwendiges Virtualisierungskonzept zentraler Baustein des Outsourcing-Vertrags.