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McAfee entlässt seinen Chefsyndikus

31.05.2006
Kent Roberts soll im Jahr 2000 in "Unregelmäßigkeiten" verwickelt gewesen sein.

Auf die Schliche gekommen sei das IT-Sicherheitsunternehmen Roberts bei einer internen Untersuchung der Vergabepraxis von Optionsscheinen, teilte McAfee mit, ohne Details zu nennen. Als Konsequenz auf den "Vorfall" vor sechs Jahren habe der Verwaltungsrat dem Chefanwalt sofort gekündigt. Der Prüfungsausschuss setze die Durchsicht der weiteren Aktienoptionsprogramme nun mit einem unabhängigen Rechtsberater fort.

McAfee zählt zu den rund zwei Dutzend Firmen, die die US-Börsenaufsicht SEC aktuell ins Visier genommen hat. Den Unternehmen wird vorgeworfen, sie hätten die Zuteilung von Aktienoptionen für Manager und andere verdiente Mitarbeiter jeweils so umdatiert, dass die Begünstigten ihre Anteile dann zu einem möglichst günstigen Preis erwerben konnten. (mb)